Vortrag „Anonymisierung als forschungsethische und methodische Herausforderung in der qualitativen Forschung“

Vortrag von Hella von Unger im Rahmen der Herbstwerkstatt am Institut für Bildungswissenschaft.

Dienstag, 26. September 2017

Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben

 

Praktiken der Anonymisierung bewegen sich daher in einem Spannungsfeld zwischen forschungsethischen und datenschutzrechtlichen Vorgaben einerseits, den methodischen Erfordernissen der qualitativen Forschung andererseits sowie den Wünschen und Anliegen der teilnehmenden Personen und Einrichtungen. Forschungspraktisch gehen Strategien der Anonymisierung über die Löschung von Personennamen und das Verwenden von Pseudonymen hinaus, sind jedoch im Zeitalter des Internets sehr viel leichter dechiffrierbar als jemals zuvor.
Vor diesem Hintergrund wird der Grundsatz der Anonymisierung in der internationalen qualitativen Methodendiskussion aktuell teilweise grundsätzlich in Frage gestellt.

⇒ Homepage der Herbstwerkstatt