Vortragsreihe "postkoloniale/dekoloniale Theorien/Philosophien"

im Sommersemester 2018, organisiert von der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosohpie (WiGiP), koordiniert von Murat Ateş und Anke Graneß

In der Vortragsreihe wird danach gefragt, was die Besonderheit eines Philosophierens unter (post-)kolonialen Bedingungen ausmacht und inwiefern koloniales und eurozentrisches Denken epistemische Gewalt ausübt, indem es einerseits eine bestimmte Form der Rationalität forciert und dabei anderseits nicht-europäische Denktraditionen ignoriert, marginalisiert oder auch (ohne es eigens zu benennen) diese sich aneignet. Es wird weiterhin gefragt, wie sich solch epistemische Dominanz auf die Philosophie und Wissensarbeit in (ehemals) kolonisierten Ländern, aber auch in den Ländern der früheren Kolonialmächte und heutigen Industrienationen auswirkt.

Jeweils Donnerstag um 19:00 Uhr im NIG (Universitätsstraße 7, 1010)

 

 
22. März 2018 | HS 3B
Hanna Hacker: "Critical Whiteness: Einführung in ein Paradigma globalgeschichtlicher Hegemoniekritik"
 
12. April 2018 | HS 3B
Elise Coquereau: "Postcolonial Responses and Indian Identities in Academics"

24. Mai 2018 | HS 3C

Martina Kopf: "Stimme und Widerstand: Schwarzes feministisches Denken in den USA"
 
07. Juni 2018 | HS 2i
Christine Klapeer: "(Selbst-)Eigentum aus postkolonialer und queer-feministischer Perspektive"
 
21. Juni 2018 | HS 3B
Magdalena Kraus: "Dekoloniale Theorie in Lateinamerika"
 
27. Juni 2018 | HS 3D
Araba Evelyn Johnston-Arthur: "Zur Poesie widerständigen Wissens in der afrikanischen Diaspora"

 

⇒ Weitere Informationen auf der Homepage der WiGiP

⇒ Veranstaltungsplakat