21. Philosophicum Lech

13.09.2017

Vom 20. bis 24. September findet das 21. Philosophicum Lech in Lech am Arlberg statt.

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert?
Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

⇒ Homepage des Philosophicum Lech