Aufgaben der Studienkonferenz


Laut Organisationplan der Universität Wien §14:

(1) Zur laufenden Beobachtung und Optimierung der Studienorganisation in den von einer
     Studienprogrammleiterin oder einem Studienprogrammleiter betreuten Studien oder Bereichen
     oder einem von einer Studienprogrammleiterin oder einem Studienprogrammleiter betreuten
     Studium oder Bereich ist als Beratungsorgan eine Studienkonferenz einzurichten, welcher
     Studierende und Lehrende zu gleichen Teilen angehören.

(2) Die Studienkonferenz hat folgende Aufgaben:
     1. Empfehlung und Stellungnahme zur Bedarfsplanung der Lehre
     2. Empfehlungen und Stellungnahme zur Durchführung und zur Qualitätssicherung der Lehre;  
     3. Empfehlungen und Stellungnahme zum Vorschlag der Studienprogrammleiterin oder des
         Studienprogrammleiters bezüglich des Lehrprogramms;
     4. Beratung bei studienorganisatorischen Angelegenheiten;
     5. Anregungen an die Studienprogrammleiterin oder den Studienprogrammleiter zur Verbesserung 
         der Studienbedingungen.

(3) Die Größe der Studienkonferenz beträgt 8, 12, 16 oder 20 Mitglieder und wird von der
     Studienprogrammleiterin oder vom Studienprogrammleiter festgelegt.

(4) Die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden werden einvernehmlich von den betreffenden
     Studienvertretungen gemäß den Bestimmungen des HSG 1998 entsandt. Die Vertreterinnen und
     Vertreter des wissenschaftlichen Universitätspersonals in den betroffenen Fakultätskonferenzen (§
     12 Abs. 1) bestellen die Vertreterinnen und Vertreter der Lehrenden; dabei ist auf eine an der
     tatsächlichen Lehrleistung der verschiedenen Personengruppen orientierte Vertretung Bedacht zu
     nehmen. Wenn zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Universitätsprofessorinnen und
     Universitätsprofessoren einerseits und den Vertreterinnen und Vertretern der
     Universitätsdozentinnen, Universitätsdozenten, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
     im Forschungs‐ und Lehrbetrieb andererseits nichts anderes vereinbart ist, erfolgt eine getrennte
     Bestellung zu gleichen Teilen.

(5) Die Funktionsperiode der Studienkonferenz beträgt zwei Jahre.

(6) Die Studienprogrammleiterin oder der Studienprogrammleiter sowie die Stellvertreterinnen und
     Stellvertreter gehören der Studienkonferenz als ständige Auskunftspersonen ohne Stimmrecht an.

(7) Die Studienprogrammleiterin oder der Studienprogrammleiter, bei ihrer oder seiner Verhinderung
     ihre oder seine Stellvertreterin oder ihr oder sein Stellvertreter, leitet die Studienkonferenz.

(8) Das für Lehre zuständige Mitglied im Leitungsteam der Fakultät oder des Zentrums hat das Recht,
     an den Sitzungen der Studienkonferenz ohne Stimmrecht teilzunehmen.

(9) Weicht die Studienprogrammleiterin oder der Studienprogrammleiter von einer Stellungnahme der
     Studienkonferenz ab, hat sie oder er dies der Studienkonferenz mitzuteilen und auf Verlangen zu
     begründen.

(Quelle: Organisationsplan der Universität Wien v. 09.11.2012 idgF. v. 01.01.2016, §14. Studienkonferenzen)